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Der Anal-Verkehr gehört nicht zu unserem Sex-Standard-Programm. Im Gegenteil, es besteht sogar eine gewisse Scheu davor, weil wir dabei mit ekligen Exkrementen und heftigen Gerüchen konfrontiert werden könnten. Doch es besteht auch ein ewiger Reiz des Po-Sex. Analsex ist eine Art des Geschlechtsverkehrs, bei dem das erregierte männliche Glied in den After (auch Anus genannt) des Sexualpartners eingeführt wird. Das Penetrieren mit Hilfsmitteln wie Vibrator, Dildo, Butt Plug oder sonstigen zählt zur analen Stimulation und nicht zum Analverkehr. Beim Analsex im klassischen Sinne wird der Penis in den After des Sex-Partners eingeführt. Da der Afterbereich bei beiden Geschlechtern eine äußerst empfindliche erogene Zone ist, kann Analsex für beide Geschlechter eine sehr intensive Erfahrung darstellen.
BDSM steht für Bondage (Fesseln) und Disziplin, Dominanz und Submission (Unterwerfung) und Sadomasochismus. Im deutschsprachigen Raum wird meist von SM geredet, gemeint ist aber im Allgemeinen die gesamte Pallette erotischer Spiele, die mit Macht und Ohnmacht, Hingabe und Rollenspiel, aktiv und passiv zu tun haben. Natürlich gibt es auch divers kurze Einführungen zu der Frage, was denn SM überhaupt ist (und was die Vorurteile gegen SM sind). Eine der besten Quellen bietet mal wieder Datenschlag hier. Das ist deswegen so wichtig, weil sich in den Köpfen vieler Leute durch undifferenzierte Medienberichte manchmal ein seltsames Bild entwickelt hat.
Als Reizwäsche oder Dessous werden Kleidungstücke bezeichnet, die dazu dienen sollen, den Geschlechtspartner sexuell zu erregen. Insbesonder kommen Dessous aus dem Bereich der Unterwäsche und werden häufig aus speziellem Material wie Seide, Samt oder Spitze hergestellt, die als erotisierend empfunden werden. Spezielle Schnitte die gewisse Körperparien besonders betonen, sollen die erotisierende Wirkung noch hervorheben. Dessous gibt es nicht nur für Frauen sondern auch für Männer, wobei das Angebot für Frauen deutlich vielfältiger ist. Als Dessous werden hochwertig verarbeitete Wäscheteile bezeichnet, während provokantere Wäscheteile vorwiegend in den Farben Rot und Schwarz als Reizwäsche bezeichnet werden.
Das Wort lesbisch leitet sich von der griechischen Insel Lesbos ab, die sich im ostägäischen Meer befindet. Die antike griechische Dichterin Sappho, die im 6. Jh. v. Chr. auf Lesbos lebte, hatte in ihren Gedichten die Liebe zwischen Frauen besungen, auch wenn ihre eigene sexuelle Orientierung bis heute umstritten ist. Die erste eindeutige Verbindung zwischen weiblicher Homosexualität und der Insel Lesbos, von der die fiktive und als männlich beschireibene Tribade Magilla kommt und wo es mehrere ihrer Art geben soll, ist auf dem 2. Jh. n. Christu erhalten. Die Beziechnung Lesbierin taucht als Bezeichnung gleichgeschlechtlicher weiblicher Sexualität erstmals auf. Im Jahre 1890 taucht der BEgriff Lesbian auch ertsmals im englischen Billings Medical Dicltionary auf und verbreitet sich damit sehr schnell. Vor der Verbereitung wurde glegenlich der Begriff sapphische Liebe oder Sapphismus verwenden. Angesicht der lange gepflegten gesellschaftlichen Unsichtbarkeit der homo- und bisexellen Frauen wurden häufig auch Euphemismen wie "männlich wirkende Frau" verwendet. Der Blick auf die Liebe unter Frauen war lange Zeit ein männlicher - und daher mit Vorurteilen behaftet. In öffentlichen Diskussionen tauchte lesbischer Sex meist nur in einer einzigen Form auf: als pornographische Vorlage für heterosexuelle Männer. Mit den Wünschen und Bedürfnissen der Frauen hatte das nichts zu tun. Eine derartige Darstellung bewirkte, dass heterosexuelle Männer glaubten, Lesben würden nur Sex miteinander haben, weil ihnen eben der Mann fehlte. Sie bewirkte aber auch, dass Frauen mit lesbischen Neigungen kaum realistische Vorbilder vorfanden, die ihnen eine Orientierung für ihr Leben geboten hätten.
Exhibitionismus ist eine sexuelle Neigung, bei der die betreffende Person es als lustvoll erlebt, von anderen Personen nackt oder bei sexuellen Aktivitäten beobachtet zu werden. Sie stellt damit das Gegenstück zum Voyeurismus dar. Allgemein bedeutet der Begriff eine übertieben intime Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit. Dies kann sich auf Talkshows, häusliche Webcams oder aber auch Outdoor beziehen. Die Selbstdarstellung kann sich enben so auf seelische, psychische und charakterliche Eigenschaften beziehen. Sie ist nicht ausschliesslich auf den Aspekt der körperlichen Befriedigung bezogen. Oft wirde in der Öffentlichkeit oder der Umgangssprache davon gesprochen, dass jemand "exhibitionistisch veranlagt" sei. Hierbei kann es sich um Menschen handeln, die sich gerne sehr knapp bekleidet und auch nackt zeigen. Eine andere Form die in keinem sexuellen Kontext steht, sind Handlungsweisen bestimmter Personen wie zum Beispiel "Schauspieler oder auch Politiker". Die Bedürfnisse nach Befriedigung gehen nicht immer einher mit der erotischen Komponente, vielmehr ist es für diese Menschen die Suche nach Anerkennung und Zustimmung. Es gibt verschiedene Arten des Exhibitionismus. Nude in Public: Personen feiern nackt auf einem Festival, eine Form sexueller Handlungen in der Öffentlichkeit. Demonstrationen: Öffentliche Nacktheit um zum Beispiel auf politische Ziele aufmerksam zu machen. Flitzer: Hier handelt es sich um Personen, die sich bei öffentlichen Veranstaltungen gerne nackt zeigen wie z.B. bei einer laufenden Sportveranstaltung. Flashen: Das öffentliche Zeigen der weiblichen Brüste durch hochziehen der Oberbekleidung.
Tätowierungen haben meist die unterschiedlichsten Funktionen und Bedeutungen. Die Literatur nennt Funktionen als Mitgliedszeichen, rituelles oder sakrales Symbol, Ausdrucksmöglichkeit für Abgrenzung (siehe auch Bourdieu) und Exklusivität, Mittel zur Verstärkung sexueller Reize, Schmuck, Protest (Punk) und nicht zuletzt die der politischen Stellungnahme. Bei Tätowierungen wird unterschieden zwischen Tätowierungen zur Kennzeichnung, Religion und Tätowierungen und Permanent Make up. Obwohl stilistisch die Tattoos sehr einheitlich sind, gibt es eine große Vielfalt an Motiven, die oft der Mythologie entnommen wurden, wie z.B. Drachen oder Dämonen, die häufig aus Sagen stammen und eine ganze Geschichte erzählen sollen. Aber es gibt auch Symbole wie Kirschblüten (Schönheit und Freude, aber auch Vergänglichkeit) und Kois (Erfolg, Stärke und Glück). Der beliebte und vielseitige Körperschmuck kennt scheinbar an Kreativität keine Grenzen.
Als sexueller Fetischismus wird in der Regel eine sexuelle Neigung verstanden, bei der ein unbelebter Gegenstand, der sogenannte Fetisch, als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dient. Das fetischistische Verhalten unterscheidet sich individuell und kann sich auf einen einzigen Gegenstand, mehrere Objekte, Materialien wie z.B. Lack, Latex oder Seide oder auch auf Körperteile des Partners beziehen. Sexueller Fetischismus wird als Teil des Formenkreises der Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen als Störung der Sexualpräferenz in der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ gelistet. Durch Überschneidungen sowohl in der sexuellen Neigung selbst als auch durch die gemeinsame diagnostische Einordnung des erotischen SM, Fetischismus und fetischistischen Transvestitismus wird die Szene häufig der sadomasochistischen Subkultur zugeordnet.
Bei Oralsex werden die Genitalien des Sexualpartners mit dem Mund, den Lippen, der Zunge und den Zähnen liebkost und stimuliert. Die Geschlechtsorgane werden mit dem Mund und der Zunge sehr zielgenau und auf viriable Weise stimuliert und befriedigt. Ebenfalls werden beim Oralsex sehr intensiv der Geruch und der Geschmack des Geschlechtspartners wahrgenommen. Diese Art des Geschlechtsverkehrs erfreut sich seiner Beliebtheit, da keine Befruchtung möglich und somit auch keine Empfängnisverhütung notwendig ist, auch dadurch, dass der Gebende entscheidet, wie weit er oder sie gehen möchte und darf. Diese beiden Aspekte sind wohl der wichtigste und auch Hauptgrund warum besonders bei Teenagern und beim Gruppensex der Oralsex so gerne praktiziert wird. Es wird zwischen zwei Arten des Oralverkehrs unterschieden. Fellatio: orale Stimulation des Penis. Cunnilingus: orale Stimulation der Vulva.
Geschlechtskrankheiten (STI sexually transmitted infections und STD sexually transmitted diseases) werden durch den sexuellen Kontakt übertragen. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen oder Arthropehn verursacht werden. Die größte Gefahr besteht in der Häuftigkeit des Wechselns der Geschlechtspartner. Die klassischen Geschlechtskrankheiten sind Syphilis, Gonorrhoe, Ulcus molle und Lymphogranuloma venereum. Weitere, auch bekanntere Geschlechtskrankheiten sind HIV, AIDS, Hepatitis B, Herpes genitalis, Infektionen mit Chlamydien, Trichomonaden, Filzlausbefall soweie HP-Viren-Gebärmutterhalskrebs. Ein Risiko lässt sich reduzieren durch sogenannten Safer Sex, also beispielsweise ein Kondom benutzen sowie regelmäßige Hygiene.
Ein Seitensprung ist eine Umgangsform und beschreibt die außereheliche Beziehung zwischen zwei Geschlechtspartnern von dem mindestens einer verheiratet ist oder in einer festen Beziehung lebt. Der Begriff "Seitensprung" wird meisten für einen kurzfristigen Ausbruch auch einer festen/ehelichen Beziehung verwendet. Es gibt hier aber auch nich weitere Begriffe die den Seitensprung beschreiben: Affäre, Fremdgehen und Ehebruch (wird heutzutage auch als rechtlicher Ausdruck verwendet).
Bei der Selbstbefriedigung bereitest Du Dir selbst einen sexuellen Genuss, indem Du dich selber steichelst und Deine eigenen Geschlechtsteile stimulierst. Dabei gerätst Du immer mehr in Erregung und wirst schließlich zum Orgasmus gelangen. Manche Personen konzentrieren sich bei der Selbstbefriedigung nur auf das angenehme Gefühl während andere Phantasien brauchen um zu einem Orgasmus zu gelangen. Die Selbstbefriedigung beim Mann nennt man onanieren und bei der Frau masurbieren. Viele stellen Sich die Frage, warum will man den onanieren bzw. masturbieren. - Es gibt uns ein eingenehmes Gefühl. - Es hilft und dabei, unseren Körper kennenzulernen. - Du erfährst wie sich Deine Geschlechtsteile anfühlen oder wie sie riechen. - Es ist eine gute Vorbereitung auf den Sex. - Du kannst lernen, welche Art der Stimulation dich sexeull erregt.
Als Empfängnisverhütung werden Methoden bezeichnet, die die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringern. Der Pearl-Index gibt an wie sicher wirkliche eine Verhütungsmethode ist.Dabei gilt, je niedriger der Pearl-Index desto höher ist die Empfängnisverhütung. Bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne jegliche Form der Empfängnisverhütung beträgt der Pearl-Index altersabhängig etwa 85 bei 20-jährigen Frauen, 50 bei 35-jährigen Frauen und nur noch 30 bei 40-jährigen Frauen. Er sinkt dann etwa im Alter von 45-50 mit der Menopause auf 0 ab. Es gibt viele verschiedene Arten der Empfängnisverhütung. Es wird dabei unterschieden zwischen der natürlichen Methode (Hormon-Messung, Temperatur-Methode, Billings-Methode, Symptothermale Methode, Knaus-Ognio Geburtenkontrolle,Coitus interuptus und LAM), der mechanischen Methode (Kondom, Diaphragma, Portionkappe, LEA contraceptivum) und der hormonellen Verhütung (Antibabypille, Minipille, Dreimonatsspritze, Hormonpflaster, Verhütungsstäbchen, Hormonspirale und die Pille danach).
Die erotische Fotografie ist stilistisch zwischen der Aktfotografie und der Pornografie angesiedelt. Allerdings ist die erotische Fotografie klar von Pornografie zu unterscheiden. In der erotischen Fotografie kommt es nicht darauf an, dass Details klar zu erkennen sein müssen. Vielmehr wird die Fantasie durch "Unsichtbares", zum Beispiel von Schatten verdeckte bereiche, angeregt.Hier ist die Darstellung des mehr oder weniger nackten menschlichen Körpers in einem sexuellen Bezug gezeigt.
Die Kunst des Striptease baut vor allem auf die gekonnte Andeutung und die raffinierte Verzögerung (Tease) während eines verführerischen Tanzes einer Stripperin oder eines Strippers. Gefragt sind hier vor allem Sexappeal, Phatasie, erotische Ausstrahlung und natürlich die persönliche Ausstrahlung. Meist identifiziert sich der Zuschauer während des Tanzes (Strip) mit der Stripperin und projiziert in sie seine exhibitionistischen Wünsche. Beim Striptease verharrt der Zuschauer in seiner Rolle als Zuschauer, das große sinnliche Versprechen durch den nackten Körper kann hier nicht eingelöst werden.
Gay
Gay kommt aus dem englischen und bedeutet nichts anderes als homosexuell. Im allgemeinen deutschsprachigen Raum wird der Ausdruck gay sehr häufig als Synonym für "schwul" verwendet. Eher selten wird der Ausdruck gay auf das "Lesbische" bezogen.
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